Gedanken zur Erneuerung des Ruder-Club Deutschland.e.V.

 

rudererDie „Ruder-Club Deutschland Stiftung Rudern“ (RCD Stiftung Rudern) ist seit 2003 eine Folgeorganisation des von ehemaligen Spitzenruderern im Jahre 1967 gegründeten, gemeinnützigen Vereins „Ruder-Club Deutschland von 1967 e.V.“ zur Unterstützung von Vereinen und Aktiven im Deutschen Ruderverband.

Diese Stiftung wird zusammen mit dem neuen Ruder-Club Deutschland e.V. auch in der Zukunft ihren Zweck der Satzung erfüllen und aus der Idee von Deutschen-, Europa- und Weltmeistern und Olympiateilnehmern, die Ideale von Amateuren den nachfolgenden Rennruderern weitergeben in dem Sinne, die Jüngeren zu unterstützen, wie es zuvor durch die Ruderinnen und Ruderer bei den Gründungsmitgliedern geschah.

Heute sind nach wie vor Olympiasieger, Weltmeister, Europameister, Deutsche Meister, internationale und nationale Schiedsrichter sowie für den Rudersport begeisterte Ruderinnen, Ruderer, Nichtruderer, Firmen und andere Institutionen Mitglieder des Kuratoriums.

Neben den finanziellen Stiftungszwecken ist nach und nach ein Netzwerk entstanden, das leider etwas in die Jahre gekommen ist und frischen Wind benötigt und hier sollte der nun gegründete RCD e.V. die Führung übernehmen.
Landesruderverbände, Landessportbünde, die Deutsche Sporthilfe, teilweise auch Vereine und private Sponsoren, sowie die Ruder-Club Deutschland Stiftung Rudern leisten bereits finanzielle Mittel als Unterstützung während der aktiven Zeit .

Wichtig ist aber auch ein anderer Aspekt: 

die Vorsorge für die Zeit vor und nach dem Leistungssport. Jede/r von den jungen Athleten richtet sein Leben zum großen Teil auf den Sport aus, um seine dortigen Ziele zu erreichen. Durch das entstandene Netzwerk von beigetretenen Unternehmen und ehemaligen Leistungsträgern im Rudersport, die mittlerweile auch in der Wirtschaft erfolgreich sind, ist damit ebenso eine Plattform für die Beschaffung von Praktika und ggf. auch weiterführenden beruflichen Möglichkeiten entstanden.

In den vergangenen Monaten fanden Gespräche statt die zeigten, dass die „Ruder-Club Deutschland Stiftung Rudern“ leider den wenigsten aktiven Athleten nur vom Namen her bekannt war. Dies führte zu einem Mangel an Neueintritten und ein dauerhaft ungesunder Mitgliederschwund trat ein. Außerdem erschien es schwer verständlich zu machen, dass ein Jugendlicher aus rechtlichen Gründen kein Mitglied einer Organisation sein konnte, sondern vielmehr als „ Stifter “ benannt werden musste. Kurzum, es bestand Handlungsbedarf, die ursprüngliche Situation der Unterstützung neu oder besser zu vollziehen. Das Ziel verbleibt, an die Erfolge der Vergangenheit anzuknüpfen und das bisher erreichte fortzusetzen.

Im Augenschein haben wir viele „Ehemalige“, die bereits das Glück hatten erfolgreich, zu sein oder waren, es jedoch niemals als wirkliche Notwendigkeit sahen, auch den nachfolgenden Generationen zu helfen. Hier besteht ein gewisser Nachholbedarf, der es wert ist, aktiviert zu werden. Unser Netzwerk ist ohne Frage breit gefächert und sollte imstande sein, Unterstützung bei Bedarf zu leisten und oft hilft schon ein Rat oder eine Empfehlung. Hier wird der „ neue “ RCD versuchen sich als Vermittler einzuschalten. Sollte z.B. ein aktiver Athlet in eine Situation gelangen, die nicht alleine gemeistert werden kann, wird zunächst der Vorstand unterrichtet. Zeitnah wird der Vorstand sich nun mit der Situation befassen und bei Bedarf über das Netzwerk eine Lösung erarbeiten.

Der Vorstand hat sich zur Aufgabe gemacht, jüngere aktive Athleten aufzunehmen und damit das bisherige Durchschnittsalter zu senken, sowie Ideen von Jüngeren aufzugreifen.